9b33f82c9a9fab44414312ca88cfaf10_w700_h400_cp missio München - Deutscher Menschenrechts-Filmpreis - Produktionen jetzt einreichen!

"Filme müssen gesehen werden, um zu wirken" – Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis bietet eine Plattform dafür: Noch bis 24. August können Profi-, Hochschul- und Amateurfilme eingereicht werden. Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis wird in diesem Jahr zum elften Mal verliehen. missio ist Gründungsmitglied und Mitveranstalter des renommierten Filmpreises, der alle zwei Jahre vergeben wird.

Der Veranstalter- und Trägerkreis des Detuschen Menschenrechts-Filmpreises prämiert und verbreitet seit 1998 Filme zu allen Aspekten der Menschenrechte.

Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis ist ein Regie-Preis und wird 2018 in folgenden sechs Kategorien vergeben:

  • Langfilm: professionelle Kino- oder Fernsehproduktionen, keine Begrenzung der Spiellänge
  • Kurzfilm: professionelle Kino- oder Fernsehproduktionen, maximal 30 Minuten Spiellänge 
  • Magazinbeitrag: professionelle TV-Formate mit Beiträgen aus Politik-, Gesellschafts-, Kultur- oder Wirtschaftsmagazinen, maximal 10 Minuten Spiellänge
  • Hochschule: Produktionen von Studierenden an Filmhochschulen, Medien- oder Kunstakademien, keine Begrenzung der Spiellänge
  • Amateure: Produktionen von nicht-kommerziell arbeitenden Filmemacher_innen oder Gruppen (z.B. Schulklassen, Jugendarbeit, Filmclubs, Vereine, Medienzentren, Mehrgenerationen oder Kulturzentren, ...), keine Begrenzung der Spiellänge
  • Bildungspreis: Ausgezeichnet wird ein Film, der sich besonders zum Einsatz in der Bildungsarbeit eignet. Das FWU − Institut für Film und Bild stiftet das Preisgeld. Zudem
    wird der Preisträgerfilm vom FWU als didaktische DVD veröffentlicht.

Zugelassen sind Filme in deutscher Sprache oder mit deutschen Untertiteln aller Genres. Die Filme müssen nach dem 31.12.2015 fertiggestellt worden sein. Die Einreichung der Produktionen ist kostenfrei.

Auf der Website des Deutschen Menschenrecht-Filmpreises können ab sofort die Wettbewerbsbedingungen und Anmeldeformulareheruntergeladen werden.

Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis prämiert seit 1998 in zweijährigem Rhythmus Filme, die sich mit der Idee der Menschenrechte beziehungsweise deren Umsetzung, Schutz und Verletzung im In- und Ausland auseinandersetzen. Er wird von derzeit 21 Organisationen und Institutionen der Menschenrechts-, Bildungs-, Medien- und Kulturarbeit getragen. Das Preisgeld beträgt in allen Kategorien jeweils 2.500 Euro. Die Preisverleihung findet im Vorfeld des Internationalen Tages der Menschenrechte bei der "Nacht des Menschenrechts-Films" am 8. Dezember 2018 in Nürnberg statt.

Update Nürnberg, 25.10.2018 – Nach der letzten Sitzung der vier Fachjurys am 24. Oktober 2018 stehen die sechs Preisträger des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises 2018 fest:

Kategorie Langfilm
» „Styx“
von Wolfgang Fischer, Drama von 2018, 94:00 Minuten

Kategorie Kurzfilm
» „Joe Boots“
von Florian Baron, Dokumentarfilm von 2017, 30:00 Minuten

Kategorie Magazinbeitrag
» „Erst integrieren, dann abschieben: Deutschlands absurde Asylpolitik“
von Naima El Moussaoui und Ralph Hötte, Magazinbeitrag/Politmagazin von 2017, 10:00 Minuten

Kategorie Hochschule
» „Thinking like a Mountain“
von Alexander Hick, Dokumentarfilm von 2018, 71:00 Minuten

Kategorie Amateure
» „Just a normal Girl“
von Vanessa Ugiagbe, Dokumentarfilm von 2018, 25:00 Minuten

Kategorie Bildung
» Der Tatortreiniger – Sind Sie sicher?
Von Arne Feldhusen und Mizzi Meyer, Serie & Unterhaltung, 2016, 30 Minuten

 

Ein überaus oft behandeltes Thema der Filme bildeten erneut Fluchtursachen, Fluchtverläufe und schließlich die Ankommens-/Lebenssituation Geflüchteter in Deutschland und Europa.

„In den sechs Preisträger-Filmen spiegeln sich sowohl die hohe Qualität der vorgelegten Filme als auch die Vielfalt behandelter Themen wider, die vom Themenkomplex Flucht und Integration über Chancengleichheit von Menschen mit Behinderungen bis zu Filmen beispielsweise zum Thema kulturelle Identität reichen“, so Klaus Ploth, Mitglied des Veranstalterkreises des Wettbewerbs. Und weiter: „In den Filmen wurde erneut sichtbar, dass Menschenrechte weiter unter Druck stehen – in Europa, weltweit – aber auch in Deutschland. Besonders erfreulich in diesem Jahr sind die Vielzahl und die hohe Qualität der Einreichungen im Bereich Amateure.“

Bei der 11. Verleihung des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises führt der Kabarettist und Fernsehmoderator Christoph Süß vor 450 Gästen aus Politik, Medien, Kirchen und Verbänden durch die Abendveranstaltung. Schirmherr und Festredner der Preisverleihung wird Joachim Gauck, Bundespräsident a.D., sein. Darüber hinaus wird Iris Berben, Präsidentin der Deutschen Filmakademie, die Laudationes auf die Preisträger vortragen.

Mehr Informationen unter www.menschenrechts-filmpreis.de

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