43b01465c01444287a0f30d4b0723ea7_w1170_h600_cp missio München - Appell für Kurskorrektur in der Flüchtlingspolitik

Durch die Mitunterzeichnung des offenen Briefes "Kennzeichen christlicher und sozialer Politik" unterstützt missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber den Appell für eine menschliche Flüchtlingspolitik: "Im politischen Tagesgeschäft und im Ringen um Lösungen darf dass Bewusstsein dafür nicht verloren gehen, dass keine gesetzliche Obergrenze, keine Abschottungs- und Ausgrenzungspolitik gegenüber Flüchtlingen dauerhaft verhindern kann, dass Menschen aus den ärmsten Teilen der Welt sich auf den Weg machen, um im reichen Europa eine bessere Zukunft zu finden.“

Nur, wenn die Länder des Südens eine echte Chance erhielten, werde es zu einem globalen Gleichgewicht kommen. "Andernfalls lassen wir große Teile unserer Erde zu einer ökonomischen und menschlichen Wüste werden", betonte Monsignore Huber. "Ob in den Flüchtlingslagern Kenias oder im zerrütteten Irak: Nirgendwo habe ich Menschen getroffen, die freiwillig ihre Heimat verlassen haben. Doch um bleiben zu können, braucht es grundlegende Rahmenbedingungen der Stabilität und Sicherheit".  Eine christliche und soziale Asylpolitik müsse diesen Gesichtspunkten Rechnung tragen, besonders in den Entscheidungen, welche Regionen zu "sicheren Herkunftsländern" erklärt würden..

 Am Montagmittag hatten der Jesuit und Sozialwissenschaftler P. Jörg Alt, die Juristin und Publizistin Dr. Beatrice v. Weizsäcker sowie der Würzburger Hochschulpfarrer Burkhard Hose in einem offenen Brief an den bayerischen Ministerpräsidenten, den CSU-Parteivorsitzenden und die Parteimitglieder für eine Kurskorrektur der Politik zugunsten einer christlich-sozialen Ausrichtung appelliert. missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber ist Erstunterzeichner des Briefes.

Hier finden Sie den offenen Brief sowie die drei Statements von Jörg Alt, Dr. Beatrice von Weizsäcker und Burkhard Hose zum Download:

 

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