84c98a1fc7516609d3e425d1695fc819_w1170_h600_cp missio München - Solidaritätsaktion PRIM: 1,7 Millionen Euro für bedürftige Mitbrüder

Mit der Solidaritätsaktion "Priester helfen einander in der Mission" (PRIM) haben Priester in Deutschland im vergangenen Jahr mehr als 1,7 Millionen Euro für ihre Amtskollegen in Afrika und Asien gesammelt. Wie aus dem aktuellen Rechenschaftsbericht von missio und der Arbeitsgemeinschaft der Priesterräte in Deutschland hervorgeht, erhielten damit 8.630 Priester in 25 Ländern eine einmalige Unterhaltshilfe von 200 Euro.

"Fortdauernde Hungerkrisen und politische Konflikte stellen viele Länder, in die die Gelder fließen, vor große Herausforderungen", betonen missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber und der PRIM-Beauftragte der Arbeitsgemeinschaft der Priesterräte in Deutschland, Dekan Ludwig Waldmüller, und verweisen beispielsweise auf Äthiopien: "Dort haben die Priester mit extrem schwierigen Lebensbedingungen zu kämpfen. Sie haben zu wenig Geld, um sich selbst zu versorgen, geschweige denn, um den Armen zu helfen."  Um den Priestern in Ländern wie Äthiopien unter die Arme zu greifen, setzen ihre Amtskollegen in Deutschland mit ihrer Spende an die Aktion PRIM ein Zeichen der Verbundenheit.

In einem Schreiben an missio macht Abba Zemede Ashebo, der Koordinator für die pastorale Arbeit des äthiopischen Vikariats Hosanna, deutlich, wie wertvoll jeder Beitrag ist: "Über die materielle Unterstützung hinaus ist diese Hilfe ein Zeichen der Solidarität, mehr noch: Sie steht für eine bessere Zukunft."

PRIM ist die Solidaritätsaktion der Priester in Deutschland. Zuständig ist die Arbeitsgemeinschaft der Priesterräte Deutschlands, die zwei Vertreter in die PRIM-Vergabekonferenz entsendet. In jeder Diözese gibt es einen PRIM-Sprecher aus dem Kreis der Priesterräte. missio betreut die Aktion durch die Verwaltung der Spendengelder und die Prüfung der Anträge der Partner.

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