Nachrichten

Der Priester Hans-Joachim Lohre

Entführter deutscher Priester: Große Solidarität für missio-Partner

Bamako. Nach der Entführung des deutschen Priesters Hans-Joachim Lohre am Sonntag im westafrikanischen Mali, erhalten Mitbrüder und Kollegen Solidaritätsbekundungen.Alle, die unsere Arbeit kennen, haben bereits ihre Stimme erhoben und die Tat verurteilt“, berichtet Pater Imani Pascal Kapilimba, Leiter des IFIC-Instituts für christlich-islamische Bildung im Gespräch mit missio München. Er gehe nicht von Vergeltung aus. „Wir wurden nie bedroht.“ Lohre sei zuletzt in gesundheitlich guter Verfassung gewesen. „Bis jetzt habe ich keine Neuigkeiten von ihm“, so Kapilimba, der Lohre am Sonntag vermisst gemeldet hatte. „Wir suchen weiter und beten.“

Schwester Ephigenia Gachiri klärt in einem Dorf auf

Genitalverstümmelung: Ein Vierteljahrhundert gegen die Grausamkeit

Sind es nun 100 Millionen Frauen weltweit, wie eine neue Studie schreibt? Oder doch die 200 Millionen, von denen die Vereinten Nationen ausgehen? Zwei Zahlen, die ohnehin die Vorstellungskraft übersteigen. Ebenso wie das, was hier gezählt wird: die Verstümmelung der weiblichen Genitalien. Wenngleich die Beschneidung inzwischen in vielen Ländern verboten ist, wird sie weiter praktiziert - mit teils tödlichem Ausgang für Mädchen und junge Frauen.

Schauspieler Klaus Steinbacher beim Reisewarnung-Podcast von missio München

Fußballfieber im missio-Podcast: Was die WM Südafrika gebracht hat

Im November geht es in der "Reisewarnung!" um die Fußball-Weltmeisterschaft - in Folge 1 vor allem um das Gastgeberland Katar und die Arbeitsbedingungen für Ausländer in dem Golfstaat. Als die Bauarbeiten für die Stadien bereits begonnen hatten, war missio-magazin-Chefredakteurin Barbara Brustlein unterwegs in Katar und sprach mit Menschen, die auf den Baustellen arbeiten. In der aktuellen Folge 2 blickt missio-Redakteur Christian Selbherr zurück auf die WM in Südafrika: Auch 2010 gab es Kritik am Austraugungsland - aber aus anderen Gründen als heute.



Afrikatag 2023 mit dem Fokus auf die Arbeit von Ordensfrauen in Kenia.

Afrikatag 2023

"Damit sie das Leben haben! (Joh 10, 10) – unter diesem Leitspruch aus dem Johannesevangelium bittet missio München am 6. Januar 2022 in den bayerischen Diözesen und am 9. Januar 2022 im Bistum Speyer um Spenden für die Kirche in Afrika. Im Blickpunkt des Afrikatags 2022 steht die Arbeit einheimischer Ordensleute in der Demokratischen Republik Kongo. Es geht um Frauen und Männer, die sich in den Dienst ihrer Mitmenschen stellen. Der Afrikatag wurde 1891 von Papst Leo XIII. eingeführt und ist damit die älteste weltkirchliche Kollekte der Welt. Sie hat ihren Ursprung in Initiativen für den Sklavenfreikauf im 19. Jahrhundert und wird traditionell am 6. Januar gefeiert.


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Drei Kontinente – ein Magazin

missio München ist als internationales Hilfswerk Teil des globalen Netzwerks der katholischen Kirche. Es unterstützt in Afrika, Asien und im Pazifik mehr als 1000 Projekte in 60 Ländern. Das missio magazin berichtet fundiert über Entwicklungen, Hoffnungen, aber auch Rückschläge vor Ort und gibt denen eine Stimme, die sonst oft überhört werden.

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